Die Geschichte unseres Vereins
Cantus Juvenis ist einer von drei Chören
des Gesangvereins Concordia Bad Wimpfen e.V.. Der Verein wurde
am 2. Juni 1868 von 20 sangesfreudigen Männern gegründet,
die sich schon vorher unter dem Namen "Cäcilia"
zu einer Singgemeinschaft zusammengefunden hatten.
In dieser Zeit spielten sich die Aktivitäten
des Vereins vorwiegend im gesellschaftlichen Bereich ab. So
wurden neben gelegentlichen Konzerten Abendunterhaltungen,
Christbaumverlosungen und auch Vereinsbälle organisiert.
Im Jahr 1902 zählt der Verein schon 141
Mitglieder, von denen 31 aktiv sind. 1933 bereitet das Dritte
Reich aller Sängerromantik ein jähes Ende. Die Sängervereinigung
Bad Wimpfen und Umgebung wird durch ihren Leiter aufgelöst.
Allen Vereinen wird empfohlen, einem Sängergau beizutreten.
Es folgten schwere und wechselhafte Kriegsjahre.
Erst am 24.3.1947 kann mit 30 Sängern der
Singstundenbetrieb wieder aufgenommen werden und nach unermüdlichen
Bemühungen wird die Zulassung des Vereins bei der amerikanischen
Militärregierung erwirkt. Noch im Spätjahr erfolgt
die Neugründung des gemischten Chores.
Das Jubiläumskonzert zum 80-jährigen
Bestehen im Jahr 1948 beweist, mit welcher Begeisterung wieder
gearbeitet wird. Zum Vortrag kommen Chöre aus den "Jahreszeiten"
von Haydn und der "Hirtenchor" aus "Rosamunde"
von Schubert. In der Folgezeit tritt die Concordia mit beachtlichen
Leistungen an die Öffentlichkeit. So begeistert die Aufführung
des Oratoriums "Die Glocke" von Romberg alle Zuhörer
aus Bad Wimpfen und Umgebung. Einen Höhepunkt im musikalischen
Schaffen bildet am 10.12.1950 die Aufführung des "Weihnachtsoratoriums"
von J. S. Bach in der ev. Stadtkirche mit 110 Sängerinnen
und Sängern.
In den Jahren 1954 bis 1971 singt der Chor sehr
erfolgreich unter der Leitung von Oberschulrat Fritz Ruf,
bis dieser überraschend während eins Kurkonzertes
verstirbt.
So übernimmt Klaus Dietmar Eisert den Gemischten
Chor, mit dem er schnell bei Wertungssingen erste Erfolge
erzielt werden. Ein glanzvoller Höhepunkt in der Vereinsgeschichte
ist die 5tägige Konzertreise nach Wiener Neustadt und
Ödenburg/Ungarn im Jahr 1979.
Im Jahr 1983 wird in der Hauptversammlung die Gründung
eines Kinder- und Jugendchores beschlossen. Ebenso werden
erste Kontakte mit dem Franz- Liszt- Pädagogenchor aus
Ödenburg/Sopron aufgenommen, die später in eine
Partnerschaft beider Städte münden.
In den folgenden Jahren finden zahlreiche Konzerte
und Wertungssingen unter dem, mittlerweile zum Gauchormeister
berufenen, Klaus Dietmar Eisert statt.
Der Kinder- und Jugendchor wird im Jahr 1994
von Kapellmeister Miguel Angel Monroy übernommen und
erhält den Namen "Cantus Juvenis". Im Frühling
2001 übergibt Heinz Wolpert den Dirigentenstab des Kinderchores
an Gabriele Frey. Ebenso gibt am 14.7.2001 Klaus Dietmar Eisert
nach 30 erfolgreichen Jahren beim Gesangverein Concordia sein
Amt im Rahmen eines Festkonzertes ab.
Seit Januar 2002 probt der Gemischte Chor
des Vereins unter der Leitung seines neuen Dirigenten Martin
Wedel, der dem Verein schon als Leiter des ehemaligen Kinder-
und Jugendchores bekannt ist.
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